Samstag, 25. August 2012

Vorwort



Ich werde ihn nun gehen: den Jakobsweg - auf der Via Coloniensis von Köln nach Trier.

Sicher - es ist nur ein kleines Stück, aber dies ist der Teil, den ich auf meiner letztjährigen Pilgerfahrt mit dem Liegerad von Kiel nach Santiago de Compostella ausgelassen habe, weil ich mir die Steigungen über die Eifel ersparen wollte und den Weg entlang an Rhein und Mosel nach Trier genommen habe. Bekanntlich ist zwar jeder Weg, den man von Zuhause nach Santiago nimmt, ein Jakobsweg, aber mir fehlt irgendetwas, wenn ich nicht die Via Coloniensis gesehen habe. Und es fehlt etwas, wenn ich nicht - zumindest ein Stück - auch einmal zu Fuß gepilgert bin. Also werde ich mich ab dem 24. September ab Köln auf den Weg machen. Ich schätze, dass ich insgesamt etwa 10 Tage für die Strecke benötigen werde.

Via Coloniensis (Quelle der Karte: Garmin Trip and Waypoint Manager v5)
Bis dahin gilt es noch einige Vorbereitungen zu treffen: Nachdem ich Probleme mit meiner Hüfte habe, habe ich mir vorgenommen, mein Gepäck nicht zu tragen, sondern es mittels meines "Pilgerwagens" zu transportieren. Den Bauplan hierfür habe ich von Achim erhalten. Der Wagen ist fertig, muss aber noch ein wenig optimimiert werden. Ich denke, dass die Benutzung solch eines Gefährts die Gelenke doch ganz schön entlastet. Weiter muss ich mir noch ein paar Gedanken über die notwendige Ausrüstung machen. Es heißt zwar immer, dass  der Rucksack möglichst Gewicht sparend gepackt werden soll. Ich glaube aber, dass ich aufgrund der Nutzung des Pilgerwagens in dieser  Hinsicht  etwas großzügiger sein darf. Ich habe vor, mein Vaude-Leichtgewichtszelt, meinen Schlafsack und meine Isomatte mitzunehmen, da es nicht viele preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten auf der Strecke gibt.

Ich freue mich auf diese Pilgerreise zu Fuß - vielleicht wird sie Anreiz zu "mehr" sein.


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